Stand: 13-Feb-2005
Hans Grossenbacher
 

Nachbearbeitung

Natürlich können Sie die Bilder direkt von den von uns gelieferten FotoScan CDs oder DVDs betrachten und diese auch so archivieren. In der Regel wird aber eine Nachbearbeitung das Resultat verbessern.

Hier zeigen wir Ihnen an einige Beispielen, wie Sie die Rohscans bearbeiten können. Erst mit diesem letzten Schritt wir Ihr digitales Fotoalbum zum Schmuckstück.

Beim Speichern nach den einzelnen Bearbeitungsschritten, sollte das Bild immer in einem unkomprimierten Format, z.B. TIFF abgespeichert werden. Erst wenn alle Bearbeitungsschritte abgeschlossen sind, kann das Bild zum Archivieren ins JPG-Format konvertiert werden. Dabei wird das Bild komprimiert und braucht weniger Platz auf dem Speichermedium (Harddisk, CD, DVD).

Achten Sie auf die Einstellungen (oder Optionen), bevor Sie ein Bild im JPG-Format speichern. In den meisten Programmen kann die Qualität in % eingegeben werden. Wählen Sie eine Einstellung zwischen 85% und 95%, resp. hohe Qualität / geringe Komprimierung.

Ein Bild mit hoher Auflösung im JPG-Format komprimiert gespeichert, sieht wesentlich besser aus, als ein weniger hoch aufgelöstes, unkomprimiertes TIFF-Bild (bei gleichem Platzverbrauch). Wenn der Platzbedarf eine Rolle Spielt, lieber mehr komprimieren, als bei der Auflösung sparen.

Zuschneiden der Bilder

So könnte ein gescanntes Bild aussehen, wenn Sie es von der CD oder DVD laden. Die Scanfläche ist etwas grösser als das Bild, deshalb der schwarzen Rand.

 

 

Mit dem Zuschneiden wird dieser Rand entfernt, gleichzeitig kann das Motiv besser zur Geltung gebracht werden, indem ein Ausschnitt gewählt wird. Zusätzlich können nun auch noch Retouchen, Farbkorrekturen etc. durchgeführt werden.

 

 

 

 

Bei diesem Beispiel sehen wir einen häufiges Problem: Das Bild ist 'schief', d.h. die senkrechten Linien sind nicht senkrecht, weil die Kamera nicht gerade gehalten wurd. Auch solche Probleme lassen sich nach dem Scannen in einem Bearbeitungsprogramm problemlos beheben.

 

 

 

   

In diesem Beispiel wurde das Bild um 2 Grad gedreht. Die Linien sind nun senkrecht.

 

 

 

 

 

 

 

   

Durch das anschliessende Zuschneiden wird die Bearbeitung abgeschlossen. Als Nachteil muss erwähnt werden, dass durch das Drehen ein gewisser Anteil des Bildes verloren geht.