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Welche Vorlagen können gescannt werden?Grundsätzlich können wir Dias und Negative im Kleinbildformat (24x36 mm) scannen. Kleinformatige Dias sind möglich, wenn diese in Standard-Rahmen (5x5cm) gerahmt sind. Dias in Kunststoffrahmen eignen sich am besten. Voraussetzung ist ein optimal belichtetes Bild. Wenn das Motiv eines Dias, bei Tageslicht gegen eine helle Wand betrachtet, gut erkennbar ist, eignet sich das Bild problemlos zum Scannen. Wenn Sie das Bild nur vor einer hellen Lichtquelle erkennen können, wird auch das gescannte Bild (zu) dunkel sein. Bei solchen Dias ist ein manueller Scan mit individueller Einstellung der Scansoftware erforderlich, wir beraten Sie gerne. Dias mit Karton- resp. Papprahmen können ebenfalls gut verarbeitet werden. Die Preise für diese Vorlagen sind aber etwas höher, da mehr Handarbeit erforderlich ist. Negative oder ungerahmte Dias in Streifen sind ebenfalls geeignet. Negativ-Streifen müssen einzeln von Hand gescannt werden, was zu höheren Kosten führt. Wichtig ist dabei, dass pro Streifen mindestens 2 und höchstens 6 Negative vorhanden sind (sonst werden diese vom Scanner nicht eingezogen). Papierstreifen müssen von Ihnen vorgängig entfernt werden (wir übernehmen keine Verantwortung für Beschädigungen von Negativen beim Entfernen von Papierstreifen). Sollten Sie Negativstreifen in Einzelbilder zerschnitten haben, können Sie diese in Dia-Rahmen fassen, so können auch Einzelbilder gescannt werden. Für solche gerahmten Negative gelten die gleichen Preise wie für Dias. Verglaste Dias können nicht gescannt werden, diese müssen vorgängig in Rahmen ohneGlas umgerahmt werden. Der Grund liegt bei der Scharfstellung (Fokussierung) des Scanners. Bei verglasten Dias wird auf das Glas, statt auf den Film fokussiert. Obwohl die Differenz sehr klein ist, führ dies zu einer Unschärfe. Es versteht sich von selbst, dass ein gutes Resultat nur von guten Vorlagen möglich ist. Von über- oder unterbelichteten, sowie unscharfen Dias oder Negativen lassen sich keine guten Digitalbilder erstellen. Durch ungeeignete Lagerung können Dias und Negative im Laufe der Zeit schaden nehmen, dies kann sich in Unschärfen oder Verfärbungen bemerkbar machen. Die Originale sollten frei von Staub, Kratzern und Fingerabdrücken sein, solche Fehler sind im Digitalbild meist gut sichtbar. Mehr über die Möglichkeiten, auch aus solchen Bildern ansprechende Digitalbilder zu erstellen, erfahren Sie im Kapitel Restauration. Für das Reinigen von Dias oder Negativen gibt es verschiedene Hilfsmittel wie antistatische Pinsel oder Tücher (z.B. von Hama), für Dias in Magazinen kann auch dosierte Druckluft verwendet werden. Wir gehen davon aus, dass Ihre Originale gereinigt bei uns eintreffen. Wir behandeln diese mit grösster Sorgfalt und nehmen ohne spezielle Absprache keine Reinigung vor. |
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